Klimawandel und Sedimentablagerungen erhöhen Methanemissionen aus Stauseen. Forscherteam entwickelt Prototyp zur Reduktion von Methan in Stauseen

Forscherinnen und Forscher des Labors für Wasser und Umwelt (LWU) der TH Köln haben zusammen mit der DB Sediments GmbH einen Prototypen entwickelt, der Methangas aus Stauseen absaugt, das dort über Sedimente angereichert und in die Atmosphäre freigesetzt wird. In Feldversuchen wurden außerdem die Ursachen der steigenden Methanemission in Stauseen untersucht: Sinkende Wasserspiegel führen zu einer Erhöhung der Methanemission. Außerdem entwickelte das Forscherteam ein neues Gefrierkernverfahren, das die Entnahme ungestörter Sedimentproben ermöglicht. Das Forschungsprojekt „Methanelimination aus Stauseen“ (MELIST) wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE.NRW) gefördert.
Methan gehört neben Kohlendioxid (CO2) und...




